Das Hotelchen

Es war einmal…

1553 ... wurde noch nicht viel Geschichte aufgeschrieben. Der Großteil des Wissens geht auf mündliche Überlieferungen zurück.

Um 1600 hatte Münstereifel schon etwa 3000 Einwohner und ca.1608 kamen die Kapuziner und brachten die Wollweber und Gerber mit. Münstereifel wurde eine prosperierende Handwerksstadt.

1620 ... wurde das Haus in der Heisterbacher Straße 1 das erste Mal schriftlich erwähnt, als auf dieses Haus eine Getränkesteuer erhoben wurde. Das spätgotische Kleinod war damals ein Zunft- und Vogthaus, um das sich viele Geschichten ranken.

Um 1700 begann für Münstereifel ein ruhigeres Jahrhundert nach jahrelangem kriegerischen Hin und Her durch den 30-jährigen Krieg.

1794 besetzten französische Revolutionstruppen Münstereifel. Die Eifel wurde Französisch.

1802 wurden alle Klöster Münstereifels durch die Säkularisierung aufgelöst und dies bedeutete einen schweren Rückschlag für das wirtschaftliche Leben.

1815 wird Münstereifel preußisch. Die wirtschaftliche Lage war weiterhin schlecht.

1880 waren Kölner Decken modern. So sind sie auch heute Bestandteil des alten Fachwerkteils.

1890 wurde Münstereifel an die Bahn angeschlossen und wuchs wieder zur alter wirtschaftlicher Größe heran. Der Fremdenverkehr brachte eine erneute Belebung der Stadtentwicklung.  

1926 wurde Münstereifel Kneippkurort und drei Jahre später wurde das alte Kneippkurhaus errichtet.

1950 kaufte der Bildhauer Ferdinand Müller das schon dem Verfall preisgegebene Haus und ließ es durch den Architekten Dr. Fritz Steinmann von 1953-1956 neu aufbauen. Aber die Eingangstür ist original erhalten.

„Münstereifels schönstes Fachwerkhaus – eine neue Zierde für das Kneippbad Münstereifel" – so die damalige Presse.

1956 hatte das „Weinhaus an der Rauschen“ seine Geburtsstunde.

Seit 1967 heißt es Bad Münstereifel und 1974 bekam die Stadt die staatliche Anerkennung als Kneippkurheilbad.

1973 gründeten Willy Brandt und Mário Soares im „Weinhaus an der Rauschen“ am 19. April die Sozialistische Partei Portugals.

Heute – viele Jahre später, haben wir Altes mit Neuem kombiniert und wir haben die Kunst mitgebracht. Moderne Kunst, die die Zimmer und Flure schmückt. Im „Kunstraum an der Rauchen“ werden Ausstellungen, kleinere Events und Musikabende veranstaltet. Und einen guten Wein wird es hier natürlich weiterhin geben.


Kunst & Hotelchen an der Rauschen

Heisterbacher Str. 1
53902 Bad Münstereifel

Telefon: 02253 6070092
info@hotelchen-an-der-rauschen.de

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